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#September 1792 l'Entré: Drecklager im Regen - die ekelhafte Wahrheit - Angst vor den Lazaretten

Posted on September 14, 2013 at 4:28 PM
...aber nichts nahm unsere Leute ärger mit als der Durchfall, der allgemeine Durchfall und dann die darauf folgende fürchterliche Ruhr. Delikate Leser würde es aufbringen und ihren Ekel rege machen, wenn ich über diesen Gegenstand alles sagen wollte, Aber für delikate Leser ist dieser Teil meiner Schrift nicht, sondern für Männer, dessen Absicht es ist, das Elend unserer Feldzüge gegen die Neufranken in seiner wahren Gestalt kennenzulernen und diese suchen nur Wahrheit, auch ekelhafte Wahrheit, wenn sie nur Resultate daraus ziehen können. Also – die Abtritte, wenn sie gleich täglich frisch gemacht wurden, sahen jeden Morgen so mörderisch aus, dass es jedem übel und elend werden musste, der nur hinblickte: alles war voll Blut und Eiter und in einigem sah man sogar Unglückliche darin umkommen. Ebenso lagen viele blutige Exkremente im Lager herum von denen, welche aus nahem Dränge nicht an den entfernten Abtritt hatten kommen können. 

Angst vor den Lazaretten
Ich bin versichert, dass nicht drei Achtel der ganzen Armee von dem fürchterlichen Übel der Ruhr damals frei waren, als wir das Sumpflager verließen. Die Leute sahen alle aus wie Leichen und hatten kaum Kräfte, sich fortzuschleppen: und doch klagten nur wenige über Krankheit – aus Furcht vor den Lazaretten oder vor jenen Mordlöchern, worin man die Erkrankten schleppte und worin so viele, viele um ihr trauriges Leben noch trauriger gekommen sind. Es wurden also nur die dahin gebracht, welche gar nicht mehr fort konnten und deren war eine große Menge.

Categories: Krieg den Hütten...

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1 Comment

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2:23 PM on September 15, 2013 
Für Wolfgang von Goethe ist das alles schwer zu ertragen. Die Pfützen regen ihn an zu Gedanken über seine Farbenlehre. Bald geht es wegen des Schlamms im Wagen nicht mehr weiter. Goethe steigt um aufs Pferd http://de.wikipedia.org/wiki/Kampagne_in_Frankreich